Dieser Ratgeber hat mir die Augen geöffnet! Im wahrsten Sinne des Wortes!

Roentgen, der Schreibwerkstätten betreut und veranstaltet, hatte in einer Literaturzeitschrift aufgerufen, dass Autoren ihm die ersten vier Seiten ihres Manuskripts schicken sollten, die er dann bewerten würde. Denn die meisten Lektoren lesen nicht mehr als vier Seiten. Wenn man sie dann nicht überzeugt hat, keine Chance …

Gleichzeitig macht man auf den ersten Seiten schrecklich viele Fehler, sprachlich, formal, inhaltlich. Manche Autoren streichen sogar ihre ersten Seiten immer weg, weil sie auch von dieser Krankheit befallen sind.

Roentgen hat die passendsten Beispiele in seinem Ratgeber präsentiert und ausführlich analysiert, welche Fehler begannen worden sind. Kaum ein Ratgeber ist vergleichbar informativ. Roentgen kommt direkt auf den Punkt: Zu viele Adjektive, Infodumps, verbotene Flashbacks, Informationen, die man später noch einstreuen kann, inhaltslose Aufblähungen von Textkonstrukten, …

Es ist richtig herrlich zu sehen, wie er seine Version eines Textes am Ende vorweist, die manchmal von vier Seiten auf drei Absätze geschrumpft ist.

Dabei nimmt er sich die unterschiedlichsten Texttypen vor. Fantasy, Jugendliteratur, Romane im weiteren Sinne, Science Fiction, …

Persönlich hat mir dieser Ratgeber mehr geholfen, als andere, die immer nur sagen, wie es richtig funktionieren sollte. Danach habe ich mich an meine Anfänge gesetzt und gesehen, dass ich diese Fehler auch eingebaut hatte. Das ist doch alles, was man von sich einem Ratgeber wünschen kann: Lesen, Lernen, auf eigene Texte übertragen und anwenden.
Vier Seiten für ein Halleluja: Schreibratgeber bei Amazon.

Hans – Peter Roentgen – Vier Seiten für ein Halleluja

Ein Gedanke zu „Hans – Peter Roentgen – Vier Seiten für ein Halleluja

  • 21. Dezember 2010 um 15:04
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