Juli 26 2015

Mein neues Spielzeug

Seit Anfang des Jahres schleiche ich mit dem Gedanken umher, dass ein Grafik-Tablett eine sinnvolle Ergänzung wäre. Angefixt wurde ich, als ich meinen Grafiker live beim Kolorieren beobachtete. Ich mache mir nichts vor, meine Zeichenkünste sind mäßig, aber die Handhabung war … faszinierend. So mit Stift und vollkommen ohne Maus durch die Programme zaubern. 🙂

Bis ich dann herausfand, dass so ein Tablett noch mehr kann. Es erleichtert die Bedienung von Photoshop – HALLELUJA! Ich stelle mich ja furchtbar mit dem Programm an, weil das mit einer Maus einfach umständlich ist. Fotos bearbeiten und wirklich genau bleiben, ist manchmal eine echte Qual.

Der Wunsch nach einem Tablett war also geboren und verfolgte mich. Bis der „Happy Prime Day“ kam und mein neues Wacom Tablett zog ein. Ende der Geschichte, wir arbeiteten glücklich und im Einklang zusammen.

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Ach, das wär so schön. Ehrlich gesagt, scheiterte ich schon an der Installation, weil die 5-Bilder-Anleitung einfach keinen Sinn ergab und mein PC was komplett anderes wollte … Und dann musste ich mir die bitte Wahrheit eingestehen: Ich glaub, ich bin sogar noch schlechter als ein Anfänger. Es ist jedenfalls ein amüsanter Anblick für meine Umwelt, wie ich auf dem Tablett herumtippe, so gar kein Gefühl dafür anfangs hatte und mit dem Schrift mehr schlecht als recht schrieb. Vom Zeichnen erst gar nicht zu sprechen. Aber ich gebe nicht auf, irgendwann krieg ich das schon hin.

Gott sei Dank gibt es Youtube mit 1001 Tutorial, viele sind Schrott, was ich mit der Zeit schneller erkennen kann, aber ein paar sind Gold wert. Mein Highlight ist immer noch „Hören Sie auf es zu benutzen wie eine Maus, es ist keine Maus, sondern ein Stift“. Den Rat habe ich wirklich gebraucht! Ich übe also in jeder freien Minute, in der ich nicht schnell und effizient meinen Cursor bedienen muss (ein Lektorat damit durchzuführen, wäre Selbstmord, zumindest zurzeit).

Im Moment bin ich dabei mehr Gefühl für den Stift zu entwickeln, in dem ich Manga Panels nachzeichne. Flatternde Haarsträhnen und Gesichtsausdrücke in Shoujo-Mangas – dicke, dünne, gefühlt gar keine Linien. Ich hoffe mal, das bringt was. Am Ende des Weges steht eine angenehmere Variante meine Fotos zu bearbeiten und der Wunsch, Cover und Werbegrafiken aufwendiger zu designen, in dem ich endlich bessere Handhabe über mein Photoshop erlange.

 




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Veröffentlicht26. Juli 2015 von Cornelia Franke in Kategorie "Gedankenfetzen