Juni 3 2010

Absage

Zwar habe ich wieder einmal eine Absage einer Agentur für Tou’Gard bekommen, dafür aber eine Handvoll wertvoller Tipps für Verbesserungen und leichte Anpassungen! Solches Feedback möchte ich immer bekommen!  Die Frage ist nur, wie arbeite ich sie ein?  Seit Januar 2009 arbeite ich an Tou’Gard und es existiert mittlerweile Version Nummer 5, aber eine Sechste zu schreiben, das wird eine Herausforderung. Meine Fähigkeiten zu schreiben und zu erzählen wachsen mit Tou’Gard. Das sehe ich, wenn ich die alten Texte erneut lese. Daher kann es nur eine positive Entwicklung bringen. 😉.

Juni 1 2010

Oups

Symptome meines derzeitigen Zustandes:

Krebsrot.

Die Wärme, die ich ausstrahle, könnte man mit einem Glutofen verwechseln.

Möchte mir am liebsten die Haut von den Schultern kratzen.

Diagnose: schlimmster Sonnenbrand seit Langem.

Ursache: ein interessantes Buch, das mich den ganzen Nachmittag an meinen Balkonstuhl fesselte. Dazu war ich zu faul, den Sonnenschirm aus der Kammer zu befreien. Ich gestehe, ich würde es wieder machen! Das Lesen, meine ich..

März 31 2010

Die schnellste Absage aller Zeiten

Es hat keine drei Tage gedauert, inklusive Postweg hin, Sichten und Postweg zurück, und die erste Absage von Timmy landete in meinen Briefkasten! Dies von einem der größten Verlage Deutschlands, die auf ihrer Internetseite warnen, dass es bis zu sechs Monate dauern kann.
Meine erste Aufgabe ist jetzt, das Eingangslektorat ans Telefon zu bekommen. Vielleicht erhalte ich ja dort eine Erklärung..

März 25 2010

Überarbeitungswahn

Waaaaah! Timmy überarbeiten, Tou’Gard überarbeiten, ich mach grad nichts anderes als überarbeiten, Szenen drehen, neu schreiben, rausschmeißen, … Praktischerweise muss ich bei Timmy nur Fehler killen, aber Tou’Gard ist ein Monster, das ich nicht kleinkriege. Nebenbei werden gefühlte Tausend Briefe mit Adressen versehen, mit Briefmarken beklebt und den einzelnen Dokumenten gefüllt..

März 21 2010

Leipziger Buchmesse

Oh, mein Gott! Oh mein Gott! Diese Buchmesse ist der Wahnsinn!

Erstmal sind alle Menschen schrecklich nett und zuvorkommend, okay, das mag auch an meiner Krücke liegen, die mich weiterhin begleitet. Krüpel-Vorteil, wie ich es nenne! 😉

Abgesehen von der Tatsache, sich zwischen Hunderten von Leseratten, Bücherbegeisterten und Verlagsmenschen zu bewegen, was an sich atemberaubend genug ist … ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll!  Egal, wen man anspricht, solange es sich um Bücher dreht oder die Messe, macht man sich nur neue Bekannte. Das ist sogar besser als die Fed Con!

Mein T-Shirt „Autorin sucht Verlag“ ist genial eingeschlagen. Die Leute sprechen mich darauf an! Was will man mehr? Ich habe es sogar ins Fernsehen geschafft! Der Beitrag ist vom RBB und dreht sich um Autoren auf der Leipziger Buchmesse. Ich habe meine eigenen zehn Sekunden (von fünf Minuten, die ich nonstop sprach)!

Hier der Link:
http://rbb-online.de/abendschau/ausflugstipps/beitraege/leipziger_buchmesse.html

Das ist kaum zu glauben! Erst hatte ich ein richtig gutes Gespräch am Stand des Wunderwald Verlages und dann tippt mir der RBB auf die Schulter. Wenn ich nur daran denke, bekomme ich schon wieder diese hyperaktiven Kicheranfälle, die Dominic bei unserem Telefonat danach ertragen musste.

Leider drücken die großen Verlage einem nur Karten in die Hand oder schreiben einmal schnell eine E-Mail-Adresse auf. Persönlich freue ich mich über alles. Jeder Name, jeder Kontakt, kann hilfreich sein. Vielleicht ist ja genau der Lektor, den ich treffe, derjenige, der später meinen Text haben möchte. Ein ganzer Haufen von Namen wird demnächst Post von mir erhalten. Braune Umschläge gefüllt mit Leseproben und Exposés! 🙂

Aber auch das Rahmenprogramm mit den Lesungen, Veranstaltungen und Diskussionsforen hat meine Aufmerksamkeit geweckt. An Lesungen bin ich nur vorbeigeeilt, und abends bin ich einfach nur froh, wenn mein Knie mich vor Schmerzen nicht tötet, aber an den Diskussionen habe ich teilgenommen. Unter anderen an einer sehr interessanten Vortrag von Leander Wattig, der über die Entwicklung der Buchbranche und die Ausbreitung von Social Networks sprach. Gleichzeitig entdeckte ich seine Initiative „Ich mach was mit Büchern“. Diese werde ich mir in aller Ruhe ansehen.

Die Buchmesse scheint ein voller Erfolg zu werden. Durch Glück oder Zufall bin ich auf die Agentur Scriptzz gestoßen. Oder besser gegen. Schließlich sind wir am selben Stand leicht kollidiert. Ganz egal, dass es am Samstag nicht menschenmöglich war, vorwärts zu kommen, drei Tage Leipzig haben sich gelohnt. Anstrengend war es. Amüsant und aufregend. Nächstes Jahr fahre ich defintiv wieder hin..