Wieso habe ich nur das Gefühl, das jedes Mädchen, zwischen 10 und 18, das mir in den letzten Wochen und Monaten begegnete, zu 80% schon einmal Mobbing zum Opfer gefallen ist? Ich meine nicht Haare ziehen, Mäppchen verstecken oder schreckliche Spitznamen vergeben. So etwas haben wir in meiner Schulzeit verbrochen. Ich rede von netten Praktiken wie Köpfe ins Klo stecken, ernster Sachbeschädigung, Diebstahl und ganzen Klassenverbänden, die einem Mädchen erklären, dass jemand sie endlich töten sollte!

Mobbing ist so verbreitet wie Fußballspielen und anscheinend ebenso beliebt.  Dennoch frage ich mich eins: Wer und wo sind die „Mobber“, wenn man nur auf „Gemobbte“ stößt? Keiner gibt freiwillig zu, jemanden zu unterdrücken, aber jeder gesteht widerwillig, schon mal unterdrückt worden zu sein. Oder auch unter Tränen. Was stimmt an dieser Kette nicht?.

Volkssport Mobbing

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