Juni 6 2011

Einfach dem Hai auf die Nase schlagen

Endlich keine Parkplatzsorgen mehr! Denn am 18.5. konnte ich zur Chamisso Grundschule mit der BVG fahren. Das war ein ganz neues Erlebnis; sich einfach in den Bus zu setzen und zielgenau am Senftenberger Ring abgeliefert zu werden. Ohne Ampel-, Stau- oder Baustellen – Stress. 🙂
Doch der Friede war trĂŒgerisch. Oder anders gesagt, mein Yahoo-Postfach stellt sich als höchst unzuverlĂ€ssig heraus, wenn es darum geht, die Elternbriefe an Schulen zu schicken 
 Höchst Ă€rgerlich ist das natĂŒrlich auch.  Dennoch hielt sich das Chaos in der Chamisso Grundschule in Grenzen. So langsam habe ich ein GespĂŒr dafĂŒr entwickelt, den Hausmeister zu erkennen, und mein innerer Kompass ist mittlerweile sehr genau auf Lehrerzimmer und Sekretariate eingestellt. Aber so langsam sollte es auch klappen! Oder nicht? 😉 Wenn man jedoch so nett von den Lehrern, die einen eingeladen haben, begrĂŒĂŸt wird, vergisst man schnell die technischen Probleme.

Zwar ist das GebĂ€ude der Chamisso Grundschule ĂŒber 40 Jahre alt, in den GĂ€ngen und Klassenzimmern merkt man jedoch nicht viel davon. Da ich wieder innerhalb Berlins eingeladen war, ging ich von großen Klassen aus, aber meinen drei Lesungen wohnten maximal 20 Zuhörer zu. Einerseits hielt ich die Lesungen in der Bibliothek ab, in der sich die SchĂŒler in Sitzkissen kuschelten. Andererseits bereiste ich mal wieder KlassenrĂ€ume. Eine Klasse begrĂŒĂŸte mich sogar mit UnterstĂŒtzung ihrer elektronischen Tafel. Ganz ehrlich, das riesige „Willkommen Frau Franke“ und die Sternchengirlande ließen mich schmunzeln. Das ist wie ein Tusch oder Trompeten fĂŒr mich – dabei bin ich doch nichts Besonderes! 😉 WĂ€hrend ich mich noch an die BegrĂŒĂŸung gewöhnte, stellte eine SchĂŒlerin eine Frage, die ich schon lange nicht mehr gehört habe: „Sind Sie Frau Funke? Die, die Tintenherz schrieb.“ – Nein, immer noch nicht. Ich habe weder das entsprechende Alter, noch habe ich Kinder, noch lebe ich in den Staaten. Wobei ich gerne so viele BĂŒcher wie Frau Funke verlegt hĂ€tte.

Zwar musste ich die BerufswĂŒnsche der Kinder zunĂ€chst herauskitzeln, aber einmal in Fahrt waren sie gar nicht mehr zu stoppen. Hier die Tops:

  1. Haiforscher – In einem begeisterten Monolog erklĂ€rte der Junge mir, dass Haie die Orientierung verlieren, wenn man ihnen auf die Nase schlĂ€gt. Sie sterben, wenn man sie auf den RĂŒcken dreht und man als Taucher lieber keinen gelben Neoprenanzug tragen sollte. WĂ€hrend er das alles aufzĂ€hlte, musste ich an Beth denken; sie wĂŒrde genauso reden. (Mal sehen, ob ich Szene schreibe, in der sie und Timmy in einem Boot mitten auf dem Meer treiben; unter ihnen Haie. Obwohl – das wĂ€re wohl zu gruselig 
)
  2. Delfindressiererin
  3. Stripper – schon wieder. Ich weiß nicht, was Jungs daran so toll finden 

  4. Mafiaboss
  5. Steinmetz, da der Junge diesen Beruf von seinem Vater kennt.
  6. Stewardess
  7. Polizistin
  8. Computerspieletester

Spontan habe ich die Klassen nach der Vorstellung der Allergomörder gefragt, wie viele von ihnen Allergien besitzen. Das Ergebnis war ĂŒberraschend. Ich wusste, dass Allergien in StĂ€dten aufgrund der erhöhten Abgasbelastung vermehrt auftreten, dass aber praktisch 80% der SchĂŒler an Pollenallergien leiden? Mit dieser Information hĂ€tten die Allergomörder es leicht gehabt. Ich jedoch habe einen Moment gebraucht, um es zu verdauen.

Zum Abschluss habe ich noch eine kleine „Autogrammpause“ gegeben. Pause, da viele Kinder sich noch eine Unterschrift auf ihren Goodies gewĂŒnscht hatten, die Zeit in der jeweiligen Unterrichtsstunde aber leider nicht reichte. Ich bin mal gespannt, was die SchĂŒler von ‚Dankeschön fĂŒr den tollen Tag‘ hĂ€lt, welches ich in ihrer Klasse hinterlassen habe.

 

Mai 22 2011

Das ist eher ein Gutshaus als ein Schloss!

In den letzten zwei Wochen habe ich locker 1000 Kilometer Asphaltstrecke geschafft. Da möchte ich eigentlich gar nicht an die horrenden Spritpreise denken, sondern an die schönen Dinge. Wie die Orte, die ich besucht habe. UngefĂ€hr eineinhalb Stunden vom Berliner Norden entfernt liegt zum Beispiel die Gemeinde Nennhausen, deren Grundschule ich am 11.5.2011 besucht habe. Zwischen endlosen Feldern, Wiesen und mittlerweile einen Meer aus Pusteblumen. Wobei ich mittlerweile wirklich Angst bekomme, da die Autos, die mir auf meinen Wegen entgegen kommen, in die andere Richtung fahren! Als ob sie vor mir flĂŒchten wĂŒrden 


Die ‚Friedrich de la Motte Foque‘ – Grundschule wird praktisch von einem Wald verschluckt und als harmlose Autofahrerin wird man ziemlich von ihrem Anblick ĂŒberrascht. Zwar wurde sie bereits 1959 erbaut, aber von außen lĂ€sst nichts darauf schließen. Im GedĂ€chtnis geblieben sind mir auch die bunten FußabdrĂŒcke, die man nach einer frĂŒheren Veranstaltung nicht mehr entfernen konnte, und jetzt die Böden verschönern.

Meine vier Lesungen in den fĂŒnften und sechsten Klassen liefen so unterschiedlich ab, wie man es sich nur vorstellen konnte. Eine Klasse hatte den Elternbrief gar nicht bekommen, die nĂ€chste hatte das erste Kapitel komplett gelesen. Darauf erschien die Lehrerin mit 10 Minuten VerspĂ€tung, die die Klasse nutzte, um mir Fragen zu stellen. (Wir hĂ€tten frĂŒher alles andere gemacht, außer ruhig an unseren Tischen zu sitzen, wenn der Lehrer sich verspĂ€tete 😉 )

Wir haben alle gelacht, bei dem ersten Berufswunsch eines SchĂŒlers. Er wollte 


  1. Stripper werden – Oh ha! 😉
  2. Weiter ging es mit dem Assassinen. Worauf wir erst einmal der Lehrerin erklÀren mussten, was dies genau bedeutet
  3. Ein kleiner DrachenzÀhmer & Drachenreiter war auch dabei
  4. Genauso wie der Profi-Wrestler (Danke noch mal an Dominic, dass ich mich durch ihn in diesem „Sport“ auskenne)
  5. Der Landwirt
  6. Der Voresser
  7. Der nĂ€chste 3-D-Spiele / Virtual Reality – Entwickler
  8. Und eine zukĂŒnftige Optikerin.

Ein SchĂŒler stellte mir nun auch die Frage, die mich bisher am meisten ins Schwitzen brachte: „Stirbt Korbe?“ Was soll ich darauf antworten? Nein, weil ich ihn noch als Figur brauche – Nicht gut. Ja – LĂŒge; noch weniger gut. Da bleibt einem doch nur ein vages „Vielleicht?“ und die Hoffnung, sich aus dem Thema unbeschadet herauszuwinden.

Es ist immer wieder schön, dass wenn ich eine Schule verlasse, die Kinder mir „TschĂŒss, Frau Franke!“ hinterher rufen. Da merke ich doch erst, dass der Tag ein Erfolg gewesen ist und ich den Kindern im GedĂ€chtnis geblieben bin. Zumindest bis ein Elternteil mit dem großen, zotteligen SchĂ€ferhund ankam, den jeder streicheln wollte. 😉

Zur Krönung meiner Reise habe ich noch einen Abstecher zum Schloss Ribbeck gemacht, durch den Ort fuhr ich sowieso. Aber jetzt mal im Ernst. Ich verstehe nicht, wer sich die Bezeichnung ‚Schloss‘ ausgetaucht hat. Ich wĂŒrde sagen, dass es eher ein großes Gutshaus ist. Eingerahmt vom Birnbaum, weiteren GebĂ€uden und einem stattlichen Park. Außerdem frage ich mich, ob der Birnbaum, der vor dem Schlösschen in den Himmel thronte, der Besagte aus dem Gedicht war. Groß genug war er  
 Aber können BirnbĂ€ume ĂŒberhaupt so alt werden?

Mai 18 2011

— Nicht mein Tag —

Am 10.5.2011 war ich in der Max Dortu Grundschule in Potsdam eingeladen. Falls ihr euch fragt, wer ‚Max Dortu‘ sei – FreiheitskĂ€mpfer. Im deutschen Straßennetz und auch bei GebĂ€udenamen tummeln sich historische Persönlichkeiten; auch in Potsdam. Ist jemanden mal aufgefallen, wie viele Geschwister – Scholl – Straßen existieren?

Der Tag war das reinste Chaos. Abgesehen davon, dass sich zwischen Berlin und Potsdam eine Baustelle an die nĂ€chste reiht, kam ich dank der vielen Staus kaum vorwĂ€rts. Selten habe ich so lange gebraucht und mein Getriebe derart gequĂ€lt. Vielen Dank Avus – Instandsetzung 


Die Max – Dortu Grundschule liegt relativ zentral in Potsdam. Wieder fĂŒhrte mich mein Weg in einen Altbau, der von breiten GĂ€ngen und abgetretenen Steintreppen dominiert wurde. Wunderbar zum Spielen ist jedoch der Schulhof, der teilweise mit Sand aufgeschĂŒttet war. So wie die Jungs rumtollten, zu Boden fielen und sich gleich wieder aufrappelten, schien es genau die richtige Spielwiese zu sein. So weit sich dies von einem Beobachtungsposten am Fenster beurteilen lĂ€sst.

Leider ist organisatorisch einiges schief gelaufen. Mein Elternbrief ging wieder mal verloren, sodass kaum einer ĂŒber meinen Besuch informiert war. Die Lehrerin, die meine Ansprechpartnerin sein sollte, befand sich plötzlich in einer Kur. Die mitgeteilte Zeit, zu der ich erscheinen sollte, war fast eine Stunde zu frĂŒh und die Lesung war anstatt einer Zeitstunde nur noch eine Schulstunde lang.
Ich habe gelernt zu improvisieren, mich ZufĂ€llen und dergleichen anzupassen, aber dieser Tag hatte es in sich. Irgendwie fĂŒhlt man sich da fehl am Platze 
 Dazu habe ich noch schnell die StĂŒhle fĂŒr die drei Klassen aufgebaut, bevor dies die Kinder alleine machen mussten. Das wĂ€re sonst auch von meiner Zeit abgegangen. Das einzig Positive war bis zu diesem Zeitpunkt der Musikunterricht im Nebenraum, den ich lauschen konnte. Die Klasse sang aus vollen HĂ€lsen das „Mana mana“ – Lied der Muppet Show und rief lautstark „Nochmal!“, als es endete.

Was sollte ich davon halten, wenn die halbe Klasse mich fragt, ob ich Frau Franke sei und ob ich das Buch geschrieben habe und wenn ich es bejahe, sie diese Information ganz erstaunt ihrem Sitznachbarn erzÀhlen? Irgendetwas lief in der Grundschule schief. Die Flyer, die ich mitgebracht hatte landeten 1000fach gefaltet am Boden oder flogen als Papierflugzeuge durch die Luft, wÀhrend ich gegen die Akustik der Aula ankÀmpfte. Vielleicht war es nur meine Einbildung, aber der Hall dauerte irgendwie lÀnger als sonst 


In Potsdam waren die BerufswĂŒnsche der Kinder deutlich durch die Örtlichkeiten geprĂ€gt. Denn der am hĂ€ufigsten genannte Vorschlag war:

  1. Schauspieler und Stuntman – Dass die Filmstadt Babelsberg in der NĂ€he lag, konnte man deutlich spĂŒren.
  2. Koch/Köchin – Man sollte diese Grundschule in Kochschule umtaufen, oder das Zensus BĂŒro herausfinden lassen, ob ViertklĂ€ssler neuerdings eine Vorliebe dafĂŒr haben.
  3. Der Tierpfleger, direkt gefolgt von der EichhörnchenzĂŒchterin
  4. KFZ – Mechaniker und Mechanikerin, die lustigerweise direkt nebeneinander saßen, und sich prompt einigten, zusammen arbeiten zu wollen
  5. SEK – Beamter und der Pilot

Die vielen Fragen der Kinder zeigten mir dennoch, wie begeistert sie von dem Text und der Veranstaltung waren. Daher war der Tag in der Max-Dortu – Grundschule trotz organisatorischer Schwierigkeiten ein schönes Erlebnis. Hauptsache den SchĂŒlern hat es Spaß gemacht. 😉

Zum Abschluss habe ich noch bemerkt, dass der Kurzgeschichtenwettbewerb, den mein Verlag ausrichtet, bei den Kindern gut ankommt. Vielleicht liegt es daran, dass nicht viele dieser Ausschreibungen sich an unter FĂŒnfzehnjĂ€hrige richten. Vielleicht aber auch, da ich wieder eine kleine Horde von Miniautoren um mich scharte, die alle ganz begeistert ĂŒber das Thema ‚Zeitreise‘ waren.
Alles weiteren Details zum Wettbewerb findet man im Übrigen hier.

Mai 10 2011

Eine Schule wie ein Puppenhaus – Grundschule Beetz

Da Beetz direkt hinter Kremmen liegt, gibt es dieses Mal nicht viel zu meiner Fahrt zu berichten. Außer: Es gibt Wall wirklich! Es liegt in Brandenburg! 😉 FĂŒr alle die, die sich nicht mehr an Wall erinnern können: Tristan, der Hauptcharakter aus „Der Sternwanderer“ lebte im Dorf Wall. Dort trennte eine Mauer die magische Welt von der unseren. Nur eine LĂŒcke in der Mauer bildete den letzten Durchgang
 Warum habe ich eigentlich nicht nach dieser LĂŒcke gesucht??? 😀

Die Grundschule Beetz sieht von weitem aus wie ein ĂŒberdimensionales Puppenhaus. Oder wie ein Gutshaus. Und tatsĂ€chlich hat man die Schule in einem ehemaligen Landgut errichtet. Auch im Innern konnte ich das GefĂŒhl nicht abschĂŒtteln, durch ein Schlösschen zu wandern. Besonders im GebĂ€ude der kleineren Klassen, das an eine Miniatur-Rundburg erinnerte.
Direkt am Tor erwarteten mich die SchĂŒler der Bibliotheks-AG und nahmen mich in Empfang. Sie bildeten meine Eskorte und fĂŒhrten mich quer durch die Schule. Das war wirklich sĂŒĂŸ, da ein Junge von Zetteln ablas und sie alle nervös wirkten. Dabei beiße ich doch nicht und tue auch sonst nichts Gemeines. 😉 Ich war einfach nur erstaunt, dass sie mir unbedingt ihre Schule zeigen wollten (das gab es bisher noch nicht). Lehrerzimmer, KlassenrĂ€ume, Physikklassen, Bibliothek, Hort, EntspannungsrĂ€ume mit Fußballkickern, alles habe ich mir angesehen 
 Ganz besonders gefiel das ‚GrĂŒne Klassenzimmer‘, das die Grundschule besitzt. Hierbei handelt es sich um witterungsfeste StĂŒhle und Tische – sogar eine Tafel, die man unter einem Wellblechdach mitten im hinteren Garten aufbauen kann. Äußerst praktisch, wenn im Sommer die KlassenrĂ€ume wieder heiß, stickig und unertrĂ€glich sind.

Die Lesung selbst fand in der neu erbauten Mehrzweckhalle statt, die als Turnhalle und Versammlungshaus genutzt wird. Obwohl die fĂŒnften und sechsten Klassen zusammen lauschten, waren wir vielleicht 40 Mann. Die Kinder selbst ĂŒbernahmen das Programm. Zwei Jungs stellten mich und mein Buch vor und begrĂŒĂŸten mich herzlich; die Zettel gegen die NervositĂ€t fest umklammert. Obwohl die Osterferien gerade erst vorbei waren, habe ich die bisher beste Zusammenfassung des ersten Kapitels gehört. Der Junge konnte sich noch an alle Details erinnern, selbst an die kleinsten. 🙂

Das tolle an meinem Besuch in Beetz war, dass ich mir Zeit lassen konnte und dadurch in aller Ruhe auf alle Fragen, WĂŒnsche und Ideen eingehen. So gibt es dieses Mal auch wieder eine Handvoll kurioser Berufe, die sich die Kinder ausgedacht haben.

  1. Justizangestellte – dieses MĂ€dchen ist mir im GedĂ€chtnis geblieben, weil sie mir ihren Berufswunsch mit einer unglaublichen Überzeugung vortrug
  2. Vorkoster, und weil man davon allein nicht leben kann, auch Naturfotograf.
  3. Tiefseetaucher
  4. Feinschmecker mit eigenem Laden, in dem er auch Rezepte seinen Kunden vorfĂŒhrt
  5. Lehrervernichter – wir einigten uns darauf, dass er es mit Lehrerablenker versuchen sollte, damit diese nicht rechtzeitig zum Unterricht kommen
  6. Naturforscher in Papua-Neuguinea, da es dort noch die letzten unberĂŒhrten UrwĂ€lder gibt und irgendeinen Vulkan voller unerforschter, unbekannter KĂ€fer, Insekten und anderes Krabbelgetier
  7. Comic- und Mangazeichner – Ich fragte die beiden Jungen, ob sie in Richtung Simpsons, Naruto, One Piece und Co gehen wollten und alle waren total ĂŒberrascht, woher ich diese Serien kannte. Tja, die MĂŒnder standen noch weiter offen, als ich erzĂ€hlte, dass ich mit diesen Animes in ihrem Alter angefangen habe und ein Freund von mir schon lĂ€nger Simpsons guckt, als sie auf der Welt sind. 😉

Es kamen viele Fragen zu den Allergomördern und Allergien auf. Genauso vermuteten meine Zuhörer, dass Timmy und Korbe zu diesen MĂ€nnern gehören, aber der Spannung wegen durfte ich nichts verraten. Dabei wĂŒrde ich zu gerne die Gesichter der Kinder sehen, wenn ich ihnen einen hinteren Teil – wie das Allergo-Training – vorlese. Auch merke ich immer wieder, dass ich schneller schreiben muss, da die Kinder gerne noch mehr BĂŒcher lesen und vorgelesen bekommen wĂŒrden. Zumindest hat den beiden Klassen mein Vorschlag fĂŒr einen zweiten Timmy Band gut gefallen. Vielleicht verfolge ich diese Idee wirklich und schicke Timmy als nĂ€chstes zu den Piraten des Ur-Ur-Archipels.

Stellvertretend fĂŒr die Klassen ĂŒberreichte der angehende Naturforscher mir ein Blumengesteck zum Dank; sowie eine FrĂŒhlingskerze. Die kleinen SchokoladenkĂ€fer, den es mit dazu gab, taufen wir kurzerhand den ‚LarskĂ€fer‘, die erste Art, die der Junge entdeckt hat. 🙂
An diesem Tag haben wir viele Fotos gemacht, da die Kinder sich noch persönliche Erinnerungen wĂŒnschten. Leider habe ich nicht keine Erlaubnis erhalten, diese Fotos hier zu veröffentlichen. Aber unser Gruppenfoto einfach toll geworden. Wir alle halten die BĂŒcher, die Lesezeichen und Flyer in die Luft und lĂ€cheln breit in die Kamera. Eigentlich ist es schade, dass ich es euch nicht zeigen kann 
 Es war ein schöner Abschluss eines gelungenen Tages.

Da die Kinder mir immer wieder vorschwĂ€rmten, wie toll der Beetzer See ist, habe ich ihm nach meiner Lesung einen Besuch abgestattet. Ich muss sagen, es ist ein idyllisches Fleckchen und ich kann verstehen, warum die Kinder sich jedes Jahr auf ihre Drachenbootfahrten und Ruderwettbewerbe freuen. Das zweite Foto zeigt eine typische Straße in Beetz. Kleine HĂ€uschen, VorgĂ€rten und alles sehr gepflegt. Ein wirklich schöner Ort Brandenburgs!