Dezember 14 2010

Handbuch für Erstautoren – Wie ich mein Manuskript richtig anbiete und den richtigen Verlag finde

Diesen Ratgeber habe ich angeschafft, als ich mein erstes Manuskript beendet hatte und mich informieren wollte, wie man Verlage anschreibt, wie eine Leseprobe aussehen muss. 

Zunächst beginnt dieser Ratgeber mit einer kurzen Übersicht, welche verschiedenen Literatur-Genres existieren, gibt Tipps stellt die Textarten vor oder stellt weiterführende Links vor. Es geht weiter mit einer Einführung über den Buchmarkt, den Buchhandel und Buchmessen. Auch werden Buchverlage, Taschenbuchverlage und die Arbeit von Lektoren beleuchtet, sowie ein Crashkurs zu Urheberrechten und Verträgen erteilt,

Gefreut habe ich mich, dass dieses Buch versucht, den Autor die Illusion einer sofortigen Veröffentlichung zu nehmen, da Manuskripte auch aus den absurdesten Gründen abgelehnt werden.  Dennoch macht es einen stets Mut nicht aufzugeben.
Dazu warnt es vor DKZV, den fiesen Haien der Buchbranche und bietet Anlaufstationen für Erstautoren (Autorenverbände, Vereinigungen, Förderpreise, Stipendien, Wettbewerbe, …).

 

Im Groben gliedert es sich folgendermaßen auf:

1)      Tipps und Checklisten

Was muss ich wann wo beachten und darf ich auf keinen Fall vergessen? Goldene Regeln der Genres, … Hilfreich, wenn man als unerfahrener Autor an die Hand genommen werden möchte.

2)      Verlage und Agenturen

Erfahrungsberichte, wie arbeiten Agenturen, Was sind Punkte, die einem bei Verlagen & Agenturen skeptisch machen sollten? Plus eine Liste von Kontaktdaten, Anforderungen und Interessen (ca. 10 Seiten)

3)      Begleitbrief und Manuskriptgestaltung

Nutze ich meinen eigenen Namen oder ein Synonym? Wie wähle ich den richtigen Titel? Wie konzipiere ich ein Exposé, eine Leseprobe? Habe ich das richtige Format gewählt?

All diese Informationen kann man sich auf im Internet zusammen sammeln, aber gebündelt in Buchform ist es praktischer. Es geht nicht unbedingt in die Tiefe; da musste ich an ein paar Stellen noch genauer suchen. Natürlich sind einige Punkte mehr oder auch weniger hilfreich, aber es bietet den Neuling einen verständlichen Überblick. Damit man sich nicht vollkommen verloren fühlt im Dschungel der Verlagswelt..

Dezember 10 2010

TIERE – Die große Bild – Enzyklopädie

Seiten: ca. 625 (Maße 31×26 cm)
Preis: ca. 50 Euro (Ich habe es bei einem Lagerverkauf für 15 Euro gefunden)
Illustrationen: Zeichnungen und Fotos, farbig

Ich bin eine Niete in Biologie und trotz Wikipedia und google stehe ich häufig vor der Frage: Gibt es so ein Tier überhaupt? Und wenn ja, wie hieß es noch mal? Falls das Wunder geschieht und ich mir mal einen Tiernamen gemerkt habe, dann gibt es bestimmt kein Bild oder Foto im Worldwideweb.
Besonders im Bereich meiner Fantasy-Manuskripte mische ich gerne reale, erfundene und leicht abgeänderte Tiere miteinander. Daher habe ich mir die Enzyklopädie „Tiere“ besorgt. Sicherlich deckt sie nicht annähernd alle Tiere dieser Erde ab. Aber sie bietet eine fundierte Auswahl an bekannten wie auch unbekannteren Arten.

Auf über sechshundert Seiten werde ca. 2000 Tierarten vorgestellt; viele davon sind extrem selten oder vom Aussterben bedroht. Wirbeltiere (Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische) und Wirbellose (jede Menge Würmer, Spinnen, und Gliederfüßler) wurden quer über den Planeten von einem Team aus Biologen, Zoologen und Naturkundlern aufgespürt, fotografiert und katalogisiert.

Die absoluten Pluspunkte: Die wahnsinnig vielen Farbfotos. Manchmal hat man eher das Gefühl, man durchblättert einen Bildband anstatt eines Lexikons. Dazu sind die Artikelt präzise und gut gegliedert. Auf einen Blick erhält man Informationen über Lebensraum, Nahrung, Verbreitung, Größe, Gewicht, Fortpflanzung und die jeweiligen Besonderheiten.

Ich verlasse mich gerne auf diese Enzyklopädie, um auf neue Ideen zu kommen. Daher kann ich sie zur Recherche nur empfehlen. Aber auch jeden Fantasy-Autor, der seine Fantasie ankurbeln möchte.
Abgesehen vom Nutzen als Wissensquelle würde dieses Buch auch Naturfreunden gefallen. Denn persönlich haben die Herausgeber einige der schönsten Tieraufnahmen zusammengesammelt, die mir bisher untergekommen sind.

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Dezember 8 2010

Duden – Komma, Punkt und alle anderen Satzzeichen

Ein praktisches Nachschlagewerk, das auf 250 die wichtigsten Regeln zur Zeichensetzung mit vielen Beispielen erklärt.

Ich befand mit Kommas jahrelang auf dem Kriegsfuß. Wenn ich es gesetzt habe, dann zu einem Drittel der Fälle an die falsche Stelle. Es wird wahrscheinlich keinen Lektor geben, der ein Manuskript wegen Kommafehlern verschmäht, einen guten Eindruck macht es dennoch nicht. Daher habe ich mich in die Thematik reingelesen und hoffe, dass ich jetzt alle Regeln beachte. Wenn nicht sagt es mir – dadurch kann man nur besser werden. 😉

Das Buch beschäftigt sich gängigen Satzzeichen:

–          Der Punkt

–          Das Komma (im Allgemeinen, zwischen zwei Satzteilen, bei Infinitivgruppen, Partizipgruppen und Adjektivgruppen,
Komma zwischen Sätzen, inklusive Tabelle von Konjunktionen)

–          Das Semikolon

–          Der Doppelpunkt

–          Das Fragezeichen

–          Das Ausrufezeichen

–          Der Gedankenstrich

–          Die Klammen

–          Die Anführungszeichen (überraschenderweise machen hier Autoren schrecklich viele Fehler, wie man also Punkt,
Anführungszeichen, Komma und dergleichen richtig verbindet, sind ebenso Regeln, die man beachten sollte)

–          Wörtliche Wiedergabe

Um als Autor seine Schwächen auszubessern, kann ich es nur weiter empfehlen. Bestimmt ist es auch für Eltern interessant, deren Kinder die neue Zeichensetzungen lernen, während man selbst noch die alte anwendet.

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Dezember 7 2010

Kinder- und Jugendbuchverlage von A-Z

Diese Sammlung von Kinder und Jugendbuchverlagen wird jährlich über die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. herausgegeben.

Verlage in Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen ihre Geschichte, ihr Programm und ihre Ansprechpartner vor. Als Autor freut man sich besonders über die ausführlichen Punkte, was welcher Verlag an Manuskripten sucht. Also an welche Altersstufen sich das Verlagsprogramm wendet, ob sie reine Textbücher verlegen oder nur illustrierte Werke. Auch eventuelle Spezialisierungen (wie z.b. beschäftigt sich der Horncastle Verlag rein mit Manuskripten um Kunst und Kultur) werden benannt und Adresse, Telefonnummer und Email sind angegeben.

Dazu liefert der Ratgeber noch Tipps und Tricks zur Manuskripteinsendung (Wie finde ich den richtigen Verlag?), aber auch eine Hand voll für Illustratoren. Mit letzterem habe ich mich nicht ausführlich beschäftigt, da es mich nicht trifft.

Dennoch ist z.Z. besonders hilfreich, da ich mich vermehrt um die Vermarktung meines Kinderbuchs kümmere. Es sind nämlich auch die Adresslisten rund ums Jugendbuch, der Verzeichnisse und der Empfehlungslisten vorhanden. Dort findet man nützliche Dinge wie das „LesArt  – Berliner Zentrum für Kinde rund Jugendliteratur“ oder Zeitschriften wie die KIM (Infomagazin für Kinder- und Jugendmedien).  Natürlich findet man auch eine Liste über die Preise und Auszeichnungen, die in diesen Bereichen vergeben werden.

Der einzige Minuspunkt ist, dass die angegebenen Ansprechpartner in Lektorat, Presse und dergleichen schneller wechseln, als das die neue Auflage erscheint.  Auch ist die Chance, dass das Manuskript beim angegebenen Ansprechpartner landet, äußerst gering. Lektoren teilen sich die Arbeit auf. Selbst wenn man sich an Frau Müller wendet, wird diese dennoch nach ihrem eigenen Zeitplan arbeiten.

Trotz allem bietet dieser Ratgeber einen guten Einstieg, für Autoren, die ihre Manuskripte im Bereich Kinder und Jugendbuch verlegen wollen.

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Dezember 2 2010

Die Weltenbastler – Die eigene Welt mit Photoshop erstellen

Meine zeichnerischen Fähigkeiten beschränken sich darauf, dass ich erkennen kann, was ich wollte. Meistens. Mit den Karten zu meinen Welten kann ich zwar gut arbeiten, aber vorzeigbar sind sie nicht wirklich. Zum Glück bin ich im Internet auf www.weltenbastler.net gestoßen.

Diese Seite ist zwar nicht besonders groß, dafür aber umso informativer. Mit ihr kann man Landkarten erstellen, was für den Fantasy-Autor oder den Rollenspieler sicherlich interessant ist.

Die Weltenbastler erklären, wie man auf fünf verschiedenen Wegen Karten mit Photoshop zeichnet. Karten, die man so auch in Büchern abdrucken könnte.

Man lernt Häuser, Wälder, Berge, Meere, … zu erstellen und diese auch mit Höhenunterschieden, Schnee und dergleichen Details zu versehen. Außerdem sind die Abhandlungen leicht verständlich. Das einzige Problem könnte eventuell Photoshop darstellen. Ich persönlich finde es umständlich zu handhaben, aber mit Zeit und Geduld steige selbst ich durch.

Dennoch sind die Weltenbastler definitiv einen Klick wert!.