November 19 2015

Es ist ROSA!

978-3-570-31014-4Ungefähr so habe ich geklungen, als ich im Juli das Cover zu “Wär ich ein Film …” von cbt erhalten habe. Es ist rosa, ist rosa! Gefolgt von einem glücklichen Lachen.
Wer hätte gedacht, dass ich bei der Farbe mal Luftsprünge mache? Ich zumindest nicht, denn so wirklich Fan von Rosa bin ich nicht. Was sich seit Juli dann schlagartig änderte.
Ich liebe das Cover und viel zu lange muste ich es geheim halten. Dabei ist es so hübsch und passt so super. :) Die Popcornwölkchen auf dem rosa Hintergrund, das altmodische Kinoticket zum Abreißen – schreit doch völlig nach dem Hauptthema Film, oder?
Und schaut mal, da steht mein Name und da ist das Logo von cbt. Oh Mann, es ist so wunderbar, wenn Träume in Erfüllung gehen!
Was haltet ihr davon? Was glaubt ihr, erwartet euch in der Geschichte? Ich bin gespannt auf eure Vermutungen.
Auf der Verlagsseite steht leider noch nicht so viel. ;)

Link zu cbt

Oktober 20 2015

FBM 2015 – #blogntalk – Kurzinterview mit Titus Müller

FRANKFURTER BUCHMESSE 2015

Letzte Woche war die Frankfurter Buchmesse! Das habt ihr bestimmt alle mitbekommen, Fernsehen und Zeitungen waren ja voll davon. Ganz zu schweigen von den sozialen Medien. Frankfurt bedeutet einerseits für mich als Autorin jede Menge Termine mit Verlagen, aber als Bloggerin auch jede Treffen mit Gleichgesinnten. So habe ich mich dieses Jahr riesig gefreut, als die Einladung zum ‚Blog’n’Talk‘ von Random House bei mir im Postfach landete. Anders als bei den bisherigen Terminen sollte das Bloggertreffen nicht nur eine Möglichkeit bieten, sich mit Verlagsautoren und Mitarbeitern zu treffen, sondern dieses Mal bekamen alle Blogger eine kleine Aufgabe: Interviewe einen anwesenden Autor.

Zusammen mit meiner Begleitung, der Buechergoere, haben wir Titus Müller zugeteilt bekommen und uns dann gleich auf ihn gestürzt, als wir ihn im kuscheligen Gedränge am Stand entdeckten.

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Oktober 5 2015

Hörbuch-Rezension : Der Marsianer – Andy Weir

Der Marsianer – Rettet Mark Watney

Andy Weir und gelesen von Richard Barenberg

Random House Audio

gekürzte Lesung auf 2 mp3-Cds

ca. 10 Stunden

Über den Autor: Bereits im zarten Alter von fünfzehn war Andy Weir als Programmierer für diverse Computerfirmen tätig und arbeitet inzwischen als Softwareentwickler. In seiner Freizeit interessiert er sich für Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – und natürlich für das Schreiben. (Quelle: Random House)

Über den Sprecher: Richard Barenberg studierte Schauspiel in Leipzig und war anschließend u.a. am Nationaltheater Weimar, Maxim Gorki Theater Berlin, Theater Oberhausen, Volkstheater Rostock und an der Komödie am Ku’damm tätig. Er ist zudem ein gefragter Hörbuchsprecher und hat für Random House Audio z.B. Krimis seine Stimme gegeben. (Quelle: Random House)

Inhalt: “Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Crew. Die spektakuläarte Rettungsmisson um das Überleben eines einzelnen Menschens beginnt.” (Quelle: Random House)Der Marsianer

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September 18 2015

Rezension : Big Game von Dan Smith

Big Game – Die Jagd beginntBig Game kleiner

Dan Smith

Chicken House

304 Seiten

Ab zwölf Jahren

Inhalt: „In der Nacht vor seinem dreizehnten Geburtstag muss Oskari allein in die Wildnis, so verlangt es die Tradition. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen soll er ein Tier erlegen, um seine Männlichkeit zu beweisen. Dass Oskari den Bogen kaum spannen kann, erleichtert die Sache nicht gerade. Doch dann fällt ihm der amerikanische Präsident quasi direkt vor die Füße. Er ist nur knapp einem Attentat entkommen und sieht trotz seines schicken Anzugs nicht so aus, als hätte er die Lage im Griff. Jetzt kann Oskari zeigen, was in ihm steckt.“ (Quelle: Chicken House)

Über den Autor: „Dan Smith führte bisher drei Leben. Im ersten musste er den eintönigen Alltag im Internat durchstehen. Im zweiten reiste er um die Welt und stürzte sich auf den Reisfeldern Asiens und dem brasilianischen Dschungel in zahlreiche Abenteuer. Im dritten denkt er sich Geschichten aus und hat so eine ganze Welt für sich alleine. Manche sagen, dass er darin den Großteil seiner Zeit verbringt. Den Rest teilt er mit seiner Frau und seinen Kindern in Newcastle.“ (Quelle: Chicken House)

Cover & erster Eindruck: Die gebundene Ausgabe ist von gewohnt hochwertiger Chicken House Qualität und das Cover spiegelt gut den Inhalt der Geschichte wieder. Besonders die kleinen Details des Flugzeugs und des übergroßen Bogens haben mir gefallen. Auch wenn der abgebildete Junge in den kurzen Hosen nicht lange in Finnland überlebt hätte, aber das nur am Rande. ;)

Figuren: Oskari wirkt zu Beginn der Geschichte wie der typische Verlierer, kleiner und schwächlicher als die anderen Jungen, ein auf den ersten Blick schlechter Jäger. So haben die Männer aus dem Dorf wenig Hoffnung, dass er das Initiationsritual zu seinem dreizehnten Geburtstag schafft: eine erfolgreiche Jagd. Trotz der Selbstzweifel gibt Oskari jedoch nicht auf, er möchte seinen Vater stolz machen, sodass ich beim Lesen schnell merkte, wie clever und beharrlich er ist. Dieser Punkt und seine authentische Darstellung machen Oskari sehr sympathisch. Er sucht immer nach einem Ausweg, selbst wenn er im Nachteil ist, und als er dann den Präsidenten vor den Attentätern beschützen muss, wendet sich auf einmal das Blatt. Nun ist Oskari der Starke und der Schlaue – seine Entwicklung sowie die Verflechtung des Rituals waren toll zu lesen.

Auch die anderen Nebenfiguren waren gut ausgearbeitet und realistisch, stellenweise hat mir der Präsident echt leid getan.

Sprache: Die Sprache ist einfach, dafür jedoch flüssig und der Zielgruppe entsprechend. Besonders die Beschreibungen sind wunderbar zu lesen. Smith beschwört lebendige Bilder voller Atmosphäre ins Kopfkino, ich konnte mir die finnische Landschaft sehr gut vorstellen. Die Actionszenen waren schnell verfasst und trieben die Spannung konsequent weiter an. Das Buch liest sich so weg. Eigentlich wollte ich gar nicht unterbrechen, habe es jedoch oft mit dabei gehabt, um mir die Zeit in Ärztewartezimmern zu verkürzen. Da konnte ich meine Ärzte schlecht angrummeln mit „Sekunde, nur noch kurz das Kapitel.“

Lob und Kritik: Da „Big Game“ zuerst ein Filmskript gewesen ist, das zu einem Roman ausgearbeitet wurde, hat dieser sofort meine Neugier geweckt. Die Umsetzung ist gelungen, nur noch die kurzen, knackigen Dialoge, die jedoch typisch für diese Art von Filmen sind, deuten auf die Ursprungsform hin. Und trotz der Gewalt, der Explosionen und der Todesgefahr fand ich die Auflösung zufriedenstellend.

Zwischenzeitlich liest es sich sogar wie ein kleiner Surival Guide – da steckt sehr viel Recherche dahinter, ich war regelrecht erstaunt!

Kleine Kritikpunkte habe ich dennoch. Einerseits erfährt der Leser zu wenig über die Drahtzieher und die Hintergründe des Attentats, aber das kann auch an der Zielgruppe des Romans liegen. Als erwachsener Leser hätte ich gerne noch erfahren, ob die Maßnahmen am Ende den Schuldigen zur Rechenschaft gezogen haben. Andererseits waren es mir zu viele Zufälle bei dieser eh leicht vorhersehbaren Handlung. Aber für ein jüngeres Publikum bildet dies vermutlich genau die richtige Mischung für spannende Lesestunden.

Fazit: Ein actiongeladenes, spannendes Buch für Jungen ab zwölf Jahren, die Abenteuergeschichten mögen. Locker geschrieben und mit einem sympathischen Protagonisten. 4 von 5 Sternen für „Big Game“.

Abschließend noch vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

September 12 2015

Aktion : Buchblogger Bande – FBM 2015

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Die Literaturtouristin hat dieses Jahr zur Frankfurter Buchmesse eine Aktion ins Leben gerufen: die Buchbloggerbande.

Im Prinzip geht es darum, dass Blogger es schwer haben, sich untereinander im Messegewusel der Frankfurter Buchmese zu erkennen. Natürlich kennt man die alten Hasen (genauso wie diese sich untereinander kennen), aber für die jüngeren oder unbekannteren Blogger wird es schön schwieriger.

Die Lösung: Blogger tragen zur Frankfurter Buchmesse türkis. Ein türkises Band. Egal wo. Ob im Haar, an der Bluse, an der Tasche – nur sichtbar.

Blogger geben sich zu erkennen, für andere Blogger, für Leser, für Autoren. Ich finde die Idee prima, immerhin kenne ich nicht alle Namen der Betreiber von manchen Seiten geschweige denn, dass Blogger abgesehen von Bloggertreffen sich nicht vom Rest der Besucher zu unterscheiden sind.

Deswegen tragen Blogger türkis. Um neue Blogger kennenzulernen, um Ansprechpartner zu haben.

Ich werde mir ein Band zuschicken lassen, denn dieses Jahr trage ich türkis.

Also stürzt euch auf mich. Ich freue mich immer, Blogger zu treffen. Ihr müsst nur damit rechnen, dass ich von mir mit Postkarten und Lesezeichen zu meinem Bücher ausgestattet werdet. ;)

Mensch, jetzt werde ich ganz kribbelig. Noch gut ein Monat bis zur FBM. So langsam sollte ich meine Termine mal ordnen.

Habt ihr schon Pläne? Wer kleidet sich noch in Türkis?