Seit Jahren hat mich die Tradition des Bentos schon fasziniert und endlich, endlich besitze ich jetzt auch so eine Box! 🙂

Für diejenigen, die es nicht kennen, eine Bento-Box ist vergleichbar mit einer Lunchbox und stammt aus Japan. Auf der anderen Seite des Globus ist es ganz normal, Schülern für die Mittagspause ein Bento mitzugeben. Aber auch viele Erwachsene nehmen sich diese Boxen mit selbst gemachten Essen mit zur Arbeit oder packen gleich mehrere, wenn ein Ausflug in den Park ansteht. Bento-Boxen werden klassicher Weise mit Reis, Fleisch und Gemüse befüllt, aber die Variationen sind endlos. Gerade bei Bentos für die Kleinen wird der Reis zu Pandabären geformt, Würtchen zu Tintenfischen, Gemüse zu Blumen geschnitten oder Eier in Herzformen gekocht, damit sie diese Form annehmen.

Ganz so künstlerisch werde ich die Sache nicht angehen oder zumindest noch nicht. 😉

Mich hat die parktikable Seite dieser Bentoboxen mehr gereizt.

Meine Single-Box fasst ca. einen halben Liter, ist hermetisch abgeschlossen und für Mikrowellen geeignet. Kalte oder warme Speisen sind also möglich. Anhand von kleinen Trennstücken oder Schalen lassen sich die Speißen trennen, Hauptspeise, Salat und Süßigkeit vermischen sich also nicht. (Genau das war immer der Nachteil meiner Tupperdose, alles fiel durcheinander.) Bzw. die Sandwiches können nicht vom Obst getrennt aufbewahrt werden, ohne dass die einzelnen Gerichte Geruch oder Geschmack der Nachbarn anziehen. Wer schon mal ein Apfelstück mit Salamigeschmack genießen durfte, weiß, wovon ich rede. Und für Saucen und Dips gibt es die kleinen Döschen – es ist also für alles gesorgt -, und dank des elatischen Bandes auch fest verschlossen.

Vielleicht fragt sich der verwunderte Leser dieses Blogposts jetzt, warum brauche ich überhaupt so eine Box? Restaurant und Delis gibt es in Berlin sicherlich genug, ich muss doch nicht verhungern! Das stimmt. Aber ich koche gern, probiere mich mit Freuden an neuen Rezepten aus  und vielleicht bin auch ein bisschen knausrig. Gerade wenn ich unterwegs bin und das Restaurant nicht kenne, ist es immer ein Risiko, was da letztendlich auf dem Teller landet. Warum sollte ich also Geld für schlechtes Essen hinlegen, wenn ich mir so eine Box mit meinen Lieblingsgerichten befüllen kann? Dazu bin oft auch auf Tagesausflügen – meine Kamera, die Einöde und ich. Bis ich da einen Pizzastand ausfindig mache, ist eine Bento-Box (auch wegen des tollen Besteckkästchens) eine viel einfachere Lösung.

In den nächsten Tagen werde ich mir ein paar Bentos kreiren, testen, wie sich die Box und das Essen darin machen. Bericht und Fotos folgen, denn spätestens zur Buchmesse erfolgt die Generalprobe. Ich habe nämlich vor, meine Bento-Box mit zum Twittag-Essen am Buchmessenfreitag zu nehmen. 🙂

#Gedankenfetzen : Ein lang gehegter Wunsch erfüllt

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